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               030-Kino.de-Review No. 01/128
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               "A.I. Artificial Intelligence"
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                        USA 2001

                                                       Start: 13.09.01
Dt. Titel:  "A.I. - Künstliche Intelligenz"

Genre:      Science Fiction

Regie:      Steven Spielberg
             -> "Saving Private Ryan" (*R*)
                Oscar 1999; nom. für 2 British Academy Awards 1999
                (Film, Regie); Broadcast Film Critics Assoc. Award 1999
             -> "Schindler's List"
                2 Oscars 1994 (Regie, Film); 2 British Academy Awards
                1994 (Film, Regie); Bostoner Kritikerpreis 1993 (Regie)
             -> "The Color Purple"
                nom. für Oscar und Golden Globe 1986
             -> "E.T. the Extraterrestrial"
                nom. für 2 Oscars 1983 (Film, Regie); Bostoner Kritiker-
                preis 1983 (Regie); David di Donatello Award 1983

Darsteller: Haley Joel Osment
             -> "The Sixth Sense" (*R*)
                Saturn Award 2000; Young Artist Award 2000; nom. für
                Oscar und Golden Globe 2000
             -> "Pay It Forward"
                nom. für Young Artist Award 2001
             -> "Bogus"
                nom. für Young Artist Award 1997
             -> "Forest Gump"
                Young Artist Award 1995
             -> "Cab to Canada" (TV)
                Young Star Award 1999
            Jude Law
             -> "The Talented Mr. Ripley" (*R*)
                British Academy Award 2000; nom. für Oscar und Golden
                Globe 2000; Santa Fe Kritikerpreis 2000
             -> "Gattaca"
             -> "Enemy at the Gates"
             -> "Wilde"
             -> "eXistenZ"
            Frances O'Connor
             -> "Kiss or Kill"
                Austral. Kritikerpreis 1998; Darstellerpreis, Montreal
                1997; nom. für Preis des Austral. Filminstituts 1997
             -> "Thank God He Met Lizzie"
                nom. für Preis des Australischen Filminstituts 1997
             -> "Love and Other Catastrophes"
                nom. für Preis des Australischen Filminstituts 1996
             -> "Mansfiled Park"
                nom. für Golden Satellite Award 2000
             -> "Madam Bovary" (TV)
                nom. für Golden Globe 2001
            Sam Robards
             -> "Tempest"
                nom. für Young Artist Award 1983
             -> "American Beauty" (*R*)
             -> "Bird"
             -> "Beautiful Girls"
             -> "The Balld of Little Jo"
            Jake Thomas
             -> "The Cell"
                nom. für Young Artist Award 2001
             -> "If Tomorrow Comes"
             -> "Touched by an Angel" (TV)
                nom. für Young Artist Award 2000
             -> "Lizzie McGuire" (TV)
             -> "Hefner: Unauthorized"

            ferner: Daveigh Chase, Brendan Gleeson, William Hurt

            (*R*) Review siehe http://www.030-kino.de
            (*r*) Review erhältlich sobald in Deutschland gestartet

gesehen im: CinemaxX am Potsdamer Platz #9, Berlin (OF)

            weitere Kinos: http://www.BerlinOnline.de/kultur/kino/

Die Story:

Eine nicht allzu ferne Zukunft: Die Polkappen der Erde sind inzwischen
abgeschmolzen und sämtliche Küstenstädte der Welt sind von den Fluten
unbewohnbar gemacht worden, einschließlich New York, dessen wieder
aufgebautes World Trade Center als Wahrzeichen aus dem Wasser ragt!
Die technische Entwicklung ist aber nicht stehen geblieben - im
Gegenteil: Inzwischen hat es die Menscheit geschafft, einen Roboter
zu erschaffen, der auf den ersten Blick nicht von einem Menschen zu
unterscheiden ist. Der Prototyp - ein Junge namens David (Haley Joel
OSment) - wird der Familie Swinton übergeben, deren Sohn im Koma
liegt und offenbar wenig Aussichten auf Besserung hat. In ihrer
Verzweiflung entschließt sich die Mutter Monica Swinton (Frances
O'Connor), David als Sohn anzunehmen. Doch dieser Vorgang ist für
das künstliche Wesen unumkehrbar - David ist programmiert darauf,
seine Mutter zu lieben. Als plötzlich der leibliche Sohn Martin
(Jake Thomas) überraschenderweise gesund geworden ist und nach Hause
zurückkehrt, schwindet die Liebe der Mutter zu David. Dieser
entwickelt daraufhin Eifersuchtsgefühle und versucht, alles zu
unternehmen, um die Liebe seiner Mutter zurückzugewinnen. Doch diese
liebt nur noch ihren leiblichen, menschlichen Sohn. David begibt
daraufhin sich auf eine lange Reise, um einen Weg zu finden,
menschlich zu werden, so dass ihn seine Mutter wieder lieben kann...

Kurzbewertungen:
                 Story:          +
                 Inszenierung:   +++
                 Darsteller:     +++
                 Humor:          -
                 Romantik:       +
                 Musik:          ++
                 Action/Effekte: ++++
                 OV Difficulty:  +                        **)

                 Gesamteindruck: 6.3 von 10 (Zwiespältig)  *)

        InterNet Movie Database Wertungen
                         Gesamt: 7.2 von 10
                         Männer: 7.2 von 10
                         Frauen: 6.9 von 10
                   beste Gruppe: 8.2 von 10 (Münner < 18)
            schlechteste Gruppe: 6.0 von 10 (Frauen > 44)

Fazit:

Spielberg schafft es zunächst, den Zuschauer mit einer bewegenden
Geschichte mit philosophischem Hintergrund zu fesseln. Doch in der
zweiten Hälfte verwandelt sich der Film langsam in eine Hollywood-
Schnulze, die am Ende in extremen Kitsch ausartet. Wenn man bedenkt,
dass dies ursprünglich ein Stanley-Kubrick-Projekt war und dann
am Ende des Films die Widmung "For Stanley Kubrick" leist, nimmt das
Ganze fast die Dimension von Leichenfledderei an! Das einzig Gute
an diesem Film bleiben schließlich die Darsteller und die recht gut
gelungene Inszenierung der Zukunft - jedenfalls in der ersten Hälfte
des Films. Das Gesamturteil muss deshalb leider konsequenterweise
"Zwiespältig" lauten - leider.


*) Bewertungssystem (in Anlehnung an das tip Magazin):

   4 | --   | Ärgerlich
   5 | -    | Uninteressant
   6 | +-   | Zwiespältig
   7 | +    | Annehmbar
   8 | ++   | Sehenswert
   9 | +++  | Herausragend
  10 | ++++ | Einer der besten Filme aller Zeiten!

**) Verständlichkeit der Originalversion (nach meinem Eindruck :-))

    +   : leicht bis mässig schwierig (keine Dialekte/Slang)
    ++  : Untertitel gelegentlich nützlich
    +++ : Untertitel ratsam
    ++++: ohne Untertitel nicht zu empfehlen (fast nur Dialekt/Slang)

       Independent Cinema in Berlin inklusive Film-Reviews:
                   http://www.030-kino.de