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                    030-Kino.de-Review
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                     "Vaya con Dios"
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                     Deutschland 2002

                                                       Start: 28.03.02
Int. Titel: "Vaya con Dios"

Genre:      Komödie

Auszeichn.: 3 Bayrische Filmpreise 2002 (Chiara Schoras, Daniel Brühl;
            Regie)

Regie:      Zoltan Spirandelli
             -> "Verbotenes Verlangen - Ich liebe meinen Schüler" (TV)
                3Sat-Zuschauerpreis, Baden-Baden 2000
             -> "Der Hahn ist tot"
             -> "Anekdote aus dem letzten preußischen Kriege"
             -> "Lulu"
             -> "Straßenfilm"

Darsteller: Daniel Brühl
             -> "Nichts bereuen"
             -> "Deeply"
             -> "Schlaraffenland"
             -> "Schule"
             -> "Das weiße Rauschen"
                Bayrischer Filmpreis 2002
            Michael Gwisdek
             -> "Nachtgestalten"
                Silberner Bär, Berlinale 1999 und Ernst-Lubitsch-Preis
                2000; nom. für Deutschen Filmpreis 1999
             -> "Das Mambospiel"
                nom. für Grand Jury Prize, Los Angeles 1998
             -> "Der Tangospieler"
                Deutscher Filmpreis in Gold 1991
             -> "Yasemin"
             -> "Frau2 sucht HappyEnd"
            Matthias Brenner
             -> "Ninas Geschichte"
             -> "Jenny Berlin - Ende der Angst" (TV)
             -> "Jenny Berlin - Tod am Meer" (TV)
             -> "Ärzte: Nachtrunden" (TV)
            Chiara Schoras (Katja Harms)
             -> "Falling Rocks"
             -> "Honolulu"
             -> "The Cat's Meow"
             -> "Die Millenium-Katastrophe - Computer-Crash 2000" (TV)
             -> "Romantic Fighter"
            Bettina Zimmermann
             -> "Mondscheintarif"
             -> "Viktor Vogel - Commercial Man"
             -> "Schule"
             -> "Eine Hochzeit und (k)ein Todesfall"
             -> "Fisimatenten"

gesehen im: Yorck, Berlin

            weitere Kinos: http://www.BerlinOnline.de/kultur/kino/

Die Story:

Benno (Michael Gwisdek), Tassilo (Matthias Brenner) und der junge
Arbo (Daniel Brühl) sind die letzten drei Mönche des Cantorianer-
Ordens in Deutschland. Weil sie kein Geld mehr haben, sind sie
gezwungen, ihr Kloster aufzugeben. Glücklicherweise gibt es noch
Ordensbrüder in Italien. Dorthin gelangen ist nun ihr Ziel. Doch
dazu müssen sie sich kurzzeitig dem modernen Leben voller Sünden
und Versuchungen stellen. Für alle drei wird es nicht leicht, auf
dem rechten Weg zu bleiben, besonders nicht für Arbo, der seit er
denken kann, nur im Kloster gelebt hat. Als er der hübschen Chiara
(Chiara Schoras) begegnet, ist es bald um ihn geschehen...

Kurzbewertungen:
                 Story:          +-
                 Inszenierung:   ++
                 Darsteller:     +++
                 Humor:          ++
                 Romantik:       +++
                 Musik:          ++
                 Action/Effekte: +
                 OV Difficulty:  n/a (deutsch)              **)

                 Gesamteindruck: 6.7 von 10 (Annehmbar)      *)

        InterNet Movie Database Wertungen
                         Gesamt: 7.0 von 10
                         Männer: -.- von 10 (zu wenig Daten)
                         Frauen: -.- von 10 (zu wenig Daten)
                   beste Gruppe: -.- von 10 (zu wenig Daten)
            schlechteste Gruppe: -.- von 10 (zu wenig Daten)

Fazit:

Als innovativ kann man das Drehbuch, das der Regisseur Zoltan
Spirandelli selbst geschrieben hat, nicht unbedingt bezeichnen.
Die Idee von ein paar Mönchen, die weltlichen Versuchungen erliegen,
ist so neu nicht. Um so erstaunlicher ist es allerdings, dass
man sich beim Zuschauen nicht allzu langweilt. Dies scheint doch für
den Film zu sprechen. Es gibt sogar ein paar gute Szenen, bei denen
herzhaft gelacht werden kann. Das darf man wohl den beiden Darstellern
Michael Gwisdek (eher bekannt aus ernsteren Filmen wie
"Nachtgestalten") und Jungstar Daniel Brühl ("Nichts bereuen", "Das
weiße Rauschen") danken, die den Film retten, so dass das Prädikat
"Annehmbar" gerade so erreicht wird.


*) Bewertungssystem (in Anlehnung an das tip Magazin):

   4 | --   | Ärgerlich
   5 | -    | Uninteressant
   6 | +-   | Zwiespältig
   7 | +    | Annehmbar
   8 | ++   | Sehenswert
   9 | +++  | Herausragend
  10 | ++++ | Einer der besten Filme aller Zeiten!

**) Verständlichkeit der Originalversion (nach meinem Eindruck :-))

    +   : leicht bis mässig schwierig (keine Dialekte/Slang)
    ++  : Untertitel gelegentlich nützlich
    +++ : Untertitel ratsam
    ++++: ohne Untertitel nicht zu empfehlen (fast nur Dialekt/Slang)

       Independent Cinema in Berlin inklusive Film-Reviews:
                     http://www.030-kino.de